Chronik und Historie

In unserer Chronik erzählen wir die Geschichte der Queer Volleyball League von ihren Anfängen bis heute – Jahr für Jahr, Saison für Saison.
Die Queer Volleyball League e.V. ist aus dem gemeinsamen Wunsch nach einem offenen, inklusiven und zugleich sportlich ambitionierten Wettbewerbsumfeld entstanden. Seit ihrer Gründung als Schwul-Lesbische Volleyball Liga e.V. hat sich die QVL stetig weiterentwickelt und ihre Strukturen professionalisiert.

Hier findest du, wie aus einer zunächst deutschsprachigen Liga ein europaweites Netzwerk queerer Volleyballteams geworden ist, welche Entwicklungen es bei Gruppen, Spielmodi und Standorten gab und welche Teams sich die Meister:innen-Titel sichern konnten.
Die Chronik bündelt Erinnerungen, Rekorde und besondere Momente: Sie zeigt, wie viele Vereine und Menschen über die Jahre diese Liga geprägt haben und wie sehr Sichtbarkeit, Vielfalt und Fair Play im Mittelpunkt stehen.
Unten auf der Seite kannst du alle bisherigen Meister:innen der Liga entdecken sowie die Abschlusstabellen aus allen Gruppen der vergangenen Jahre – ideal, um in Ergebnissen zu stöbern, alte Rivalitäten wieder aufleben zu lassen oder die eigene Teamgeschichte nachzuverfolgen.

TO BE CONTINUED ...

1996
1996 | Internationalisierung und Umbenennung

Mit „Pink Chocolate“ aus Basel nimmt erstmals ein Schweizer Team teil, insgesamt spielen 27 Teams aus 18 Vereinen in fünf Gruppen. Vorspiel Berlin gewinnt erneut. Im November wird die Liga in „Schwul-Lesbische Volleyball Liga“ umbenannt. Mit Aufschlag Wien ist erstmals auch Österreich vertreten.

1995
1995 | Berlin an der Spitze

22 Teams aus 13 Vereinen starten. Vorspiel Berlin gewinnt die Saison.

1994
1994 | Weiteres Wachstum

23 Teams aus 14 Vereinen nehmen teil. AufRuhr I aus Bochum sichert sich den Titel.

1993
1993 | Erste vollständige Saison

18 Teams aus 11 Vereinen treten in drei Gruppen an. Die Bonner Hupfdohlen stellen das stärkste Team der Saison.

1992
1992 | Erstes Vorbereitungsturnier und Ligastruktur

Aufgrund der hohen Anzahl an Meldungen in der Spielklasse BB wurde am 7. und 8. November 1992 ein Vorbereitungsturnier in Frankfurt und Düsseldorf organisiert. Die Bonner Hupfdohlen qualifizierten sich als bestes Team für die Gruppe A, während die drei letztplatzierten Teams in der Saison 1993 in der Klasse B starteten. Alle weiteren Mannschaften verblieben im Level BB – die Grundstruktur der Liga war damit etabliert.

1991–1992 | Gründung und Konzeptphase

Ursprünglich war die Liga als gesamteuropäischer Wettbewerb unter dem Dach der European Gay & Lesbian Sport Federation (EGLSF) geplant. Mangels Interesse aus den Nachbarländern begannen Ende 1991 die Vorbereitungen für eine nationale schwule Volleyball-Liga in Deutschland. Die Initiative ging vom SC Janus Köln aus. Gemeinsam mit den Bonner Hupfdohlen, dem VC Phönix Düsseldorf und dem Frankfurter Volleyball Verein wurden im Februar 1992 in Düsseldorf die Grundlagen und Regeln beschlossen. Vereine im deutschsprachigen Raum wurden zur Teilnahme eingeladen – mit großer Resonanz: 5 A-Teams, 10 BB-Teams und 3 B-Teams meldeten sich…Weiterlesen

keyboard_arrow_up